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Südsudan: Ein zerbombtes Krankenhaus, Dutzende Angriffe auf Gesundheitsmitarbeitende – und niemand wird zur Rechenschaft gezogen
Südsudan 1 Min.
Beispielhaft dafür steht das Krankenhaus Old Fangak von Ärzte ohne Grenzen im Südsudan. Vor einem Jahr, am 3. Mai 2025, wurde es gezielt bombardiert. Anschließend traf eine Drohne zudem den örtlichen Markt. Sieben Menschen kamen ums Leben, 27 wurden verletzt, darunter vier Mitarbeitende von Ärzte ohne Grenzen. Das Krankenhaus wurde nie wieder geöffnet. Geschehen ist seitdem nichts. Und das ist kein Einzelfall.
Seit 2025 gab es 12 Angriffe auf Mitarbeitende und Einrichtungen von Ärzte ohne Grenzen im Südsudan. Für Hunderttausende Menschen wurde dadurch lebenswichtige Gesundheitsversorgung eingeschränkt oder zerstört.
Für Ärzte ohne Grenzen ist klar: Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Ohne Rechenschaftspflicht herrscht Straflosigkeit. Kein militärisches Ziel kann es rechtlich oder moralisch rechtfertigen, ein Krankenhaus zu bombardieren, medizinisches Personal zu töten oder einer ganzen Bevölkerung den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verwehren.