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Sudan: Mindestens 10 Tote bei Angriff auf Spital
Sudan 1 Min.
Getroffen wurde sowohl der Operationssaal als auch die Entbindungsstation. Bei diesem inakzeptablen Angriff wurden mindestens zehn Menschen getötet, darunter sieben Mitglieder des medizinischen Personals, von denen einige zuvor mit Ärzte ohne Grenzen zusammengearbeitet hatten. Besonders besorgniserregend ist, dass sich der Angriff während einer Impfkampagne für Kinder ereignete. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen.
Im Rahmen der Nothilfe stellt Ärzte ohne Grenzen Treibstoff für vier Krankenwagen des Gesundheitsministeriums bereit, um Patient:innen vom Ausbildungsspital Al-Jabalain ins rund 80 Kilometer entfernte Spital in Kosti zu verlegen. Bis heute wurden mindestens 19 Verletzte nach Kosti gebracht. Zur Unterstützung des Al-Jabalain-Spitals haben wir spezielle Kits für den Massenanfall von Verletzten sowie Verbandsmaterial bereitgestellt.
Am 20. März wurden zudem bei einem Angriff der sudanesischen Streitkräfte (SAF) auf das El-Daein-Spital in Ost-Darfur 70 Menschen getötet, darunter 15 Kinder. Wir entsandten einen Lkw mit medizinischen Hilfsgütern zur Unterstützung bei der Versorgung der Verletzten.
Ärzte ohne Grenzen verurteilt die wiederholten Angriffe auf das Gesundheitswesen, die sich in den letzten Wochen deutlich verschärft haben. Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Personal und Patient:innen müssen jederzeit geschützt werden. Wir fordern die RSF und die SAF auf, die Gewalt gegen medizinische Einrichtungen unverzüglich einzustellen.
Esperanza Santos, Notfallkoordinatorin von Ärzte ohne Grenzen für den Sudan.