Kamerun - Übergabe und Buruli Ulkus

Akonolinga, Kamerun, 20.10.2008
Der im Jahr 2002 von MSF eröffnete „Buruli-Pavillon“ ist mittlerweile zu einem nationalen Referenzzentrum für die Behandlung der Krankheit geworden.
Wo ist das?
Kamerun
MSF Zahlen
Lokale Mitarbeiter:
59
Int. Mitarbeiter:
9
Budget:
CHF 2'178'000
Eckdaten(ch - Zahlen)
Fläche
475'442 km²()
Einwohnerzahl
18'900'000 Mio.()
Ärztedichte
0,2 auf 1000()
Säuglingssterblichkeit
60.91 auf 1000()
Lebenserwartung Männer
52 Jahre()
Lebenserwartung Frauen
53.4 Jahre()
Quelle: Brockhaus
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No time to quit
No time to quit
27.05.2010
05:01

Kamerun ist ein zentralafrikanisches Land mit relativ stabiler politischer Lage, doch das kamerunische Gesundheitssystem kann den Bedarf der Bevölkerung nur ungenügend abdecken. Eine Aids-Pandemie stellt das Land vor grosse medizinische Herausforderungen. Obwohl seit dem 1. Mai 2007 eine kostenlose antiretrovirale (ARV) Erstlinientherapie erhältlich ist, fällt es den zuständigen Einrichtungen schwer, eine gute Betreuung der Patienten zu gewährleisten. Dies ist insbesondere auf die fehlenden Finanzen und einen Mangel an medizinischem Personal zurückzuführen.

MSF ist seit 1984 in Kamerun tätig und war eine der ersten Hilfsorganisationen, die im Land eine antiretrovirale Behandlung eingeführt hat. Heute behandelt MSF HIV-Patienten, die eine Medikamentenresistenz entwickelt haben, indem sie diesen eine Zweitlinientherapie ermöglicht.

In Akonolinga, einer Stadt im Zentrum Kameruns, behandeln die Teams von MSF Patienten, die an Buruli-Ulkus erkrankt sind. Diese Infektion, deren Erreger mit den Erregern von Lepra und Tuberkulose verwandt ist, kann schmerzhafte Wunden und Behinderungen hervorrufen und  führt oftmals zur gesellschaftlichen Stigmatisierung der Erkrankten.

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