Syrische Kinder schauen durch die Öffnung, die der Belüftung des Zeltes dient. «Die Angst zwingt uns, den ganzen Tag eng aneinander im Zelt auszuharren», erzählt der 36-jährige Wael*, Vater einer zehnköpfigen Familie aus Syrien. Um Probleme mit der lokalen Bevölkerung zu vermeiden, verlassen seine Kinder das Zelt nicht mehr zum Spielen, sondern bleiben in der vier mal vier Meter grossen Behausung. Es war ihre psychische Gesundheit, die als erstes von der diskriminierenden Rhetorik getroffen wurde, die im Libanon aktuell zunimmt.
Carmen Yahchouchi/MSF
Libanon: Medizinische Hilfe für Vertriebene an der Südgrenze
Ein Patient erhält seine Medikamente für eine chronische Krankheit nach einer medizinischen Beratung durch unser mobiles Team in Nabatieh, im Süden des Libanon. 20. Dezember 2023.
MSF/Tracy Makhlouf
Arbeitsmigrant:innen im Libanon: So leidet ihre Gesundheit unter dem Kafala-System
Unsere Mitarbeiterin informiert die lokale Gemeinschaft über Cholera-Symptome und Präventionsmassnahmen in Arsal in der Bekaa-Ebene. 19. Oktober 2022.
Tracy Makhlouf/MSF
Libanon: «Ich muss mich entscheiden, ob ich den Kindern Essen kaufe oder sie zum Arzt bringe»
Mit dieser Illustration möchten wir gerne den Beitrag zur Reise von Samira Belorf starten. Das Bild wurde im Geburtszentrum von Burj al-Barajneh gezeichnet, während einer Patientin eine Infusion gelegt wird.
Samira Belorf
Libanon: Politisches Vakuum bringt Gesundheitssystem zum Einstürzen
Fawziyya Al-Sahili, 64, leidet an Bluthochdruck, Diabetes und Osteoporose. Sie besucht regelmässig die MSF-Klinik in Hermel, wo sie untersucht und behandelt wird.
Tariq Keblaoui/MSF