Das Ebola-Virus wurde erstmals 1976 beim Menschen im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) entlang des Flusses Ebola identifiziert. Im März 2014 begann die weltweit grösste Ebola-Epidemie. Innerhalb von fast zwei Jahren wurden in den drei westafrikanischen Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia mehr als 28 000 Ebola-Fälle und rund 11 000 Todesfälle registriert. Ärzte ohne Grenzen richtete dort Ebola-Behandlungszentren ein.
Unsere Teams boten auch psychologische Betreuung an, führten Massnahmen zur Gesundheitsförderung durch, beteiligten sich an der epidemiologischen Überwachung, der Kontaktnachverfolgung sowie an der Organisation von sicheren und würdevollen Bestattungen.
Sobald ein Ebola-Ausbruch gemeldet wird, hält sich Ärzte ohne Grenzen bereit, um die jeweiligen Gesundheitsministerien bei ihren Bekämpfungsmassnahmen zu unterstützen. Unsere Teams behandeln dabei nicht nur Erkrankte, sondern schulen auch lokales und internationales Personal – vor Ort, aber auch in Europa – und beteiligen sich aktiv an Forschungsprojekten.
Die Symptome des Ebola-Virus
- plötzliches hohes Fieber
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- allgemeines Unwohlsein
- Erbrechen
- Durchfall
- Hautausschlag
- Blutungen
Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2026