Film Festival Diritti Umani Lugano (FFDUL)

Podiumsdiskussion 2022 - MSF am FFDUL

28. Oktober 2023 - um 17.30 Uhr

Auch dieses Jahr wird Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) am FFDUL (Film Festival Diritti Umani Lugano) teilnehmen. Im Anschluss an den Film «Endless Borders» von Abbas Amini findet eine Diskussion mit Stephanie Giandonato, der Programmverantwortlichen für den Iran, auf Italienisch statt.

Das Film Festival Diritti Umani Lugano hat sich zu einem wichtigen Termin in der Tessiner Kulturagenda entwickelt. Vom 19. bis zum 29. Oktober feiert das Filmfestival seine zehnte Ausgabe. Im Cinema Corso in Lugano finden während dieser Zeit Filmvorführungen und spannende Diskussionen rund um das Thema Menschenrechte statt. Am 28. Oktober präsentiert Ärzte ohne Grenzen um 17.30 Uhr den Film "Endless Borders". Im Anschluss an die Vorführung findet eine Diskussion über humanitäre Themen im Iran statt.

Die Geschichte des Filmes «Endless Borders» beginnt in Belutschistan, in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Iran und Afghanistan. Teile des Stammes der Hazara, die seit langem von den Taliban verfolgt und getötet werden, haben dort Zuflucht gesucht. In diesem Kontext treffen wir auf Ahmad, ein idealistischer Lehrer im Exil, der die örtliche Gemeinschaft unterrichtet. Ahmad’s Schicksal kollidiert mit dem einer Familie, die vor den Taliban flieht. Innerhalb dieser Gruppe treten komplexe Alters- und Geschlechterdynamiken auf, die Ahmad vor zusätzliche Herausforderungen und Verwicklungen stellen. Der Film wirft die Frage auf, wofür wir uns engagieren: eine politische Sache, religiöse Überzeugungen oder eine Person? Es werden auch Fragen nach unseren Verpflichtungen gegenüber anderen gestellt, selbst gegenüber denen, die uns nahestehen, wenn ihre Werte und Überzeugungen sich von unseren eigenen unterscheiden. "Endless Borders" erforscht die komplexen menschlichen Beziehungen und Entscheidungen in einem Umfeld, in dem Moral und Überleben oft auf dem Spiel stehen.