msf.navigation.breadcrumb_title
- Startseite
- Pressemitteilung
- msf.navigation.breadcrumb_current_page:Äthiopien: Kampfhandlungen füh...
Äthiopien: Kampfhandlungen führen zu zahlreichen Verletzten – Ärzte ohne Grenzen weitet die medizinische Nothilfe aus
Äthiopien 1 Min.
In den Spitälern Korem und Alamata stieg die Zahl der Verletzten in den 48 Stunden zwischen dem 22. und dem 25. September von 180 auf 420. 300 weitere Verletzte kamen am 25. September ins Suhul Spital in Shire im Nordwesten von Tigray, das Ärzte ohne Grenzen unterstützt.
Die Teams von Ärzte ohne Grenzen unterstützen weiterhin die medizinischen Aktivitäten der Spitäler Shire, Sheraro und Korem, unter anderem im Bereich der Mutter-Kind-Versorgung. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurden die Aktivitäten im Alamata Spital sowie auch die mobilen Einsätze inzwischen eingestellt. Die Mitarbeitenden wurden stattdessen zur Verstärkung der Teams in den Spitälern eingesetzt, wo die Zahl der Kriegsverletzten stark zunimmt.
Die Teams von Ärzte ohne Grenzen beobachten die durch den Konflikt ausgelösten Fluchtbewegungen und bereiten sich darauf vor, Vertriebene in den Regionen Tigray, Amhara und Afar zu versorgen.
Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über die Sicherheit von Zivilpersonen und ihren Zugang zu medizinischer Versorgung.
In Äthiopien unterstützt Ärzte ohne Grenzen Gesundheitseinrichtungen in den Regionen Oromia, Somali, Amhara, Tigray, Afar, Gambella und Südwestäthiopien und leistet medizinische Grundversorgung, weiterführende Versorgung sowie Notfallversorgung.