Où s'évanouissent-ils?
i
Où s'évanouissent-ils?
© MSF

Weltfrauentag 2026: Wo verschwinden sie?

Viel zu oft erhalten Frauen nicht die Aufmerksamkeit und Unterstützung, die ihnen zusteht. In den Projektländern von Ärzte ohne Grenzen sehen wir täglich, welchen strukturellen Hindernissen Frauen konfrontiert sind, wenn sie notwendige medizinische Versorgung benötigen.

In vielen abgelegenen Regionen, in denen unsere Teams arbeiten, gibt es in der näheren Umgebung keine Spitäler. Viele Frauen müssen stundenlang, manchmal sogar tagelang unterwegs sein, um eine Gesundheitseinrichtung zu erreichen.

Einige Länder haben zudem begonnen, Gebühren für Leistungen zu erheben, die zuvor kostenlos waren – unter anderem als Folge erheblicher Kürzungen in der internationalen humanitären Hilfe. Und in manchen Regionen dürfen Frauen nicht selbst entscheiden, wann sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Aus diesem Grund betreibt Ärzte ohne Grenzen in mehr als 25 Ländern weltweit spezielle Projekte für Frauen und Mütter und setzt verschiedene Strategien ein, um den Zugang zu angemessener und rechtzeitiger medizinischer Versorgung zu ermöglichen.

Gemeinsam können wir Solidarität mit Frauen weltweit zeigen und uns für selbstbestimmte medizinische Hilfe einsetzen.