Tansania - Hilfe für burundische Flüchtlinge

Tansania, 08.11.2016
Die häufigsten Krankheiten waren Malaria, Durchfall und Atemwegsinfektionen aufgrund des allgegenwärtigen Staubs und kalter Nächte.
Wo ist das?
MSF Zahlen
Lokale Mitarbeiter:
n/a
Int. Mitarbeiter:
16
Budget:
CHF 6'232'000
Videos
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1:15
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13 Bilder
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Im Mai 2015 flohen tausende Burundier vor den Unruhen und der Gewalt rund um die Wahlen und suchten im benachbarten Tansania Zuflucht. Im Juni, während der Parlamentswahlen in Burundi, kamen täglich bis zu 1'000 Neuankömmlinge im Lager Nyarugusu an, das ganz im Westen Tansanias liegt. Die Bewohnerzahl des Lagers, in dem bereits seit fast 20 Jahren 64'000 Kongolesen lebten, hat sich binnen drei Monaten mehr als verdoppelt. Die überrumpelten Hilfswerke hatten Schwierigkeiten, ausreichend Wasser, Nahrung und Unterkünfte für die Flüchtlinge zu organisieren, die mehrere Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen leben mussten.

Als im Mai unter den geflohenen Menschen ein Choleraausbruch gemeldet wurde, startete MSF einen Notfalleinsatz. Die Organisation baute Cholera-Behandlungszentren und impfte im Lager Nyarugusu über 100‘000 Menschen gegen die hoch ansteckende Krankheit. Später kümmerte sich die Organisation in den Lagern Nyarugusu und Nduta um die medizinische Grundversorgung und die Wasserversorgung.

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