Tansania - Hilfe für burundische Flüchtlinge

Tansania, 08.11.2016
Die häufigsten Krankheiten waren Malaria, Durchfall und Atemwegsinfektionen aufgrund des allgegenwärtigen Staubs und kalter Nächte.
Wo ist das?
MSF Zahlen
Lokale Mitarbeiter:
n/a
Int. Mitarbeiter:
16
Budget:
CHF 6'232'000
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Lager Nduta, Tansania
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1:15
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13 Bilder
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Die grosse humanitäre Herausforderung in Tansania liegt in der geografischen Lage des relativ stabilen Landes begründet, das von instabilen Nachbarländern umgeben ist. Ende 2016 lebten in drei Lagern im westlichen Teil des Landes rund 65’000 Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo und 215’000 aus Burundi. Die politische Unsicherheit und die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Burundi hatten eine Massenmigration nach Tansania zur Folge. Die Lokalbevölkerung hat mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen, um den Zustrom zu bewältigen, während staatliche und nichtstaatliche Organisationen in den Lagern in Tansania an ihre Grenzen stiessen. Die Entscheidung der Regierung, ein viertes Flüchtlingslager zu eröffnen, ist längst überfällig.

Als im Mai unter den geflohenen Menschen ein Choleraausbruch gemeldet wurde, startete MSF einen Notfalleinsatz. Die Organisation baute Cholera-Behandlungszentren und impfte im Lager Nyarugusu über 100‘000 Menschen gegen die hoch ansteckende Krankheit. Später kümmerte sich die Organisation in den Lagern Nyarugusu und Nduta um die medizinische Grundversorgung und die Wasserversorgung. Diese medizinischen und logistischen Hilfen sind 2016 fortgesetzt geworden.

Stand: Juli 2017 / Zahlen aus Jahresbericht 2016

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