MSF arbeitet seit 1979 im Sudan. Das grösste Land Afrikas hat in den letzten Jahren kaum Frieden gekannt. Obwohl die Regierung von Khartum mit den Rebellen im Süden des Landes im Jahr 2005 ein Friedensabkommen unterzeichnet hat und damit das Ende des 22 Jahre andauernden Bürgerkriegs besiegelte, bleibt der Südsudan konfliktbelastet.
Im Januar 2011 haben die Menschen im Südsudan für die Unabhängigkeit gestimmt. Seit Juli 2011 ist Südsudan offiziell ein eigenständiges Land. MSF ist weiterhin auf beiden Seiten der neuen Grenze im Einsatz. Als einzige humanitäre Hilfsorganisation stellt sie die Gesundheitsversorgung in Abyei sicher, einer strategisch wichtigen Region, die bis heute vom Norden und Süden des Landes hart umkämpft wird.
Im Sudan versorgt MSF insbesondere Menschen, die von der Krankheit Kala-Azar betroffen sind. Bei Bedarf stehen die medizinischen Teams bereit, um jederzeit auf medizinische Notfälle zu reagieren.






