In kaum einem anderen Land klaffen die Grundbedürfnisse der Bevölkerung einerseits und die tatsächlich geleistete humanitäre Hilfe stärker auseinander als in Somalia. Auch für MSF ist es eine grosse Herausforderung, der somalischen Bevölkerung die so dringend benötigte humanitäre Hilfe in vollem Umfang entgegen zu bringen. Der Sommer 2011 war für die Somalier besonders hart: der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung und die herrschende Gewalt wurden durch die schwere Dürre zusätzlich verschärft. Trotz aller Widrigkeiten gelingt es den medizinischen Teams von MSF, die Menschen in Somalia an drei Standorten zu unterstützen.
Seit August 2011 versorgen unsere Teams in Mogadischu die Menschen, die aufgrund der Dürre, der Gewalt und der fehlenden Gesundheitsversorgung aus Süd- und Zentralsomalia geflohen sind.
In Afgooye, einem Gebiet entlang der Fernverkehrsstrasse, die zur Hauptstadt führt, unterstützt MSF ein von der örtlichen Gemeinde geführtes Spital. Diese Region weist die weltweit höchste Konzentration an Vertriebenen auf. In Dinsor, in der Region Bay, betreiben unsere Teams ein Spital mit 65 Betten.








