Philippinen - Ein vergessener Konflikt

Philippinen, 15.10.2009
Unterstützung für die Vertriebenen von Mindanao.
Wo ist das?
Philippinen
MSF Zahlen
Lokale Mitarbeiter:
43
Int. Mitarbeiter:
9
Budget:
CHF 1'299'000
Eckdaten(ch - Zahlen)
Fläche
299'764 km²()
Einwohnerzahl
91'983'000 Mio.()
Ärztedichte
1,15 auf 1000()
Säuglingssterblichkeit
19.34 auf 1000()
Lebenserwartung Männer
70.7 Jahre()
Lebenserwartung Frauen
75.15 Jahre()
Quelle: Brockhaus
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Im August 2008 erreichte der bewaffnete Konflikt zwischen den philippinischen Regierungstruppen und den nach Autonomie strebenden muslimischen Gruppierungen auf der Insel Mindanao seinen Höhepunkt, nachdem die Friedensverhandlungen gescheitert waren. Der erneute Ausbruch des Konflikts führte zur Vertreibung von Hunderttausenden Personen, die vor der Gewalt und den Bombenangriffen aus ihren Dörfern fliehen mussten. Die Vertriebenen suchten Zuflucht in den staatlichen Evakuierungszentren oder liessen sich irgendwo am Strassenrand nieder. MSF startete daraufhin einen Hilfseinsatz auf der Insel Mindanao, um die vertriebenen Menschen medizinisch zu versorgen.

Heute ist die Situation nach wie vor instabil, aber einige Vertriebene konnten in ihre Häuser zurückkehren oder wurden in andere Gemeinden aufgenommen. Die Anzahl der Vertriebenen ist dadurch wieder auf ein Niveau gesunken, wie es vor der Zuspitzung der Krise 2008 beobachtet worden war. MSF hat die medizinischen Hilfsprogramme entsprechend zurückgefahren. Im Oktober 2010 konnte MSF die Projekte in Mindanao an die öffentlichen Behörden übergeben.

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