Mexiko - Notfallversorgung in Spitälern

Mexiko, 10.06.2014
Aufgrund des Kampfes gegen den Drogenhandel und der Abrechnungen zwischen den Kartellen hat die Gewalt im Land in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen.
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CHF 1'150'000
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Mexiko: Sonia, Bewohnerin von San Gregorio
Mexiko: Sonia, Bewohnerin von San Gregorio
03.10.2017
00:43
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Mexiko verfügt über das höchste Pro-Kopf-Einkommen ganz Lateinamerikas, doch die Kluft zwischen Arm und Reich ist riesig. Die Bewohner ländlicher Gebiete sind oft benachteiligt und haben zudem mit saisonalen Epidemien und armutsbedingten Krankheiten wie Chagas, Tuberkulose und Cholera zu kämpfen.

Aufgrund des Kampfes gegen den Drogenhandel und der Abrechnungen zwischen den Kartellen hat die Gewalt im Land stark zugenommen. Dies hat Folgen für sämtliche öffentliche Einrichtungen und zwingt die Regierung, vorwiegend in die Sicherheit zu investieren, was oft zu Lasten des Gesundheitssektors geht. Obwohl die medizinische Versorgung als Grundrecht in der mexikanischen Verfassung verankert ist, haben die Ärmsten im Land immer weniger Zugang zu den Gesundheitsdiensten. MSF unterstützt deshalb vor allem Gewaltopfer und jene Menschen, die von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen sind.

2013 startete MSF ein neues Projekt in der Stadt Nuevo Laredo an der texanischen Grenze, einem wichtigen Umschlagplatz für den legalen wie den illegalen Handel mit den Vereinigten Staaten. Nach der Schließung dieses Projekts im 2015 wurde das Projekt im Spital in der Stadt Reynosa umgesetzt.

Stand: Juli 2017 / Zahlen aus Jahresbericht 2016

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