Jemen - Nothilfe und Chirurgie

Jemen, 22.12.2016
Diese unterstützte die Notaufnahmen und chirurgischen Abteilungen der Spitäler von Ibb und einer nahe Taiz gelegenen Stadt, wo viele Kriegsverletzte behandelt wurden.

Nach fast zwei Jahren Krieg sind das Leben und die Sicherheit von Millionen von Menschen im Jemen weiterhin ernsthaft bedroht. Die andauernden Luftangriffe und Kämpfe fordern täglich neue Opfer und beeinträchtigen die zivile Infrastruktur, was die Erbringung von humanitärer Hilfe deutlich erschwert. 2016 hatte Schätzungen zufolge über die Hälfte der Bevölkerung des Landes keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung. Seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 stieg die Zahl der im Land vertriebenen Menschen auf rund zwei Millionen.

MSF bemüht sich, den hilfsbedürftigen Menschen trotz des gewalttätigen Umfelds medizinische Unterstützung zu bieten. MSF startete im südlichen Teil des Landes eine Reihe von Aktivitäten, um den akuten medizinischen Bedürfnissen nachzukommen und der vom Krieg betroffenen Bevölkerung lebensrettende Nothilfe zu leisten.

Stand: August 2017 / Zahlen aus dem Jahresbericht 2016

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