Irak - Unterstützung zweier Spitäler im Norden

Hawijah, Irak, 03.03.2010
Hier werden monatlich rund 300 Eingriffe vorgenommen, unter anderem bei kriegsbedingten Verletzungen.
© MSF
Kirkouk, Irak, 01.06.2010
Unterstützung der Dialysestation in Kirkuk.
© MSF
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Wo ist das?
Irak
MSF Zahlen
Lokale Mitarbeiter:
69
Int. Mitarbeiter:
7
Budget:
CHF 2'356'000
Eckdaten(ch - Zahlen)
Fläche
438'317 km²()
Einwohnerzahl
31'234'000 Mio.()
Ärztedichte
0,47 auf 1000()
Säuglingssterblichkeit
44.65 auf 1000()
Lebenserwartung Männer
68.61 Jahre()
Lebenserwartung Frauen
71.36 Jahre()
Quelle: Brockhaus
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Auch im siebten Jahr der Gewalt und der politischen Spannungen nach Ausbruch des Krieges ist der Druck auf die Notfallkapazitäten des irakischen Gesundheitssystems gestiegen. Es mangelt nicht nur an Traumaversorgung, sondern auch an medizinischen Spezialbehandlungen.

Unsere Tätigkeit ist aufgrund der unsicheren Lage immer noch stark eingeschränkt. Unsere Teams reisen deshalb seit 2010 in einige der stabileren Regionen des Landes, um dort die komplexeren medizinischen Bereiche zu unterstützen und die Pflegestandards zu verbessern.

Obwohl viele medizinische Einrichtungen funktionsfähig sind, wird die Qualität der Pflege oft durch zu wenige Fachkräfte und mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten für das lokale Personal beeinträchtigt. Nach Angaben des irakischen Gesundheitsministeriums wurden im Verlauf des Konflikts Hunderte von Pflegepersonen und Ärzten getötet, viele andere flohen ins Ausland. Früher zählten die Ärzte im Irak zu den besten der Region und boten Pflege auf höchstem Niveau an, heute ist die Qualität einiger medizinischer Dienstleistungen jedoch stark beeinträchtigt.

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