In Guinea gibt es nur wenige Gesundheitseinrichtungen, es fehlt an Personal, Medikamenten und der nötigen Ausrüstung. In Matam, einem Bezirk der Hauptstadt Conakry, können sich die Bewohner eine Behandlung in öffentlichen Gesundheitszentren nur selten leisten. Dies wirkt sich besonders nachteilig auf das Wohlergehen von kleinen Kindern sowie schwangeren oder stillenden Frauen aus. MSF bietet dort deshalb pädiatrische Pflege an. Seit Juni 2010 verfolgt MSF zudem in der Region Guéckédou (Region Waldguinea) einen neuen Ansatz im Kampf gegen Malaria.
MSF ist seit 2001 in Guinea tätig. In den ersten Jahren waren die Teams im Kampf gegen Cholera und Meningitis im Einsatz. Während den städtischen Ausschreitungen im Jahr 2007 sowie nach der gewaltsamen Unterdrückung der Demonstrationen vom 28. September 2009, versorgte MSF die Opfer der Gewalt. 2010 kam in Guinea der erste demokratisch gewählte Präsident an die Macht.






