Dschibuti ist eine kleine Republik am Horn von Afrika, die grösstenteils aus Wüste besteht. In den letzten Jahren hatten Dürre, steigende Lebensmittelpreise und eine zunehmende Anzahl durchreisender Migranten schwerwiegende Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit des kleinen Landes.
Die Zahl der Migranten wird auf 15 Prozent der Gesamtbevölkerung geschätzt und erhöht gleichzeitig die Arbeitslosenquote des Landes, die Schätzungen zufolge über 60 Prozent beträgt. Es handelt sich dabei um illegale Einwanderer aus benachbarten Ländern, Asylbewerber, aber auch Dschibuter, die auf der Suche nach einem besseren Leben vor der Trockenheit in den ländlichen Gebieten des kleinen Landes am Horn von Afrika geflohen sind und die sich in grossen Strömen in den Slums westlich von Dschibuti-Stadt niederlassen.
Seit Anfang 2009 kümmern sich Teams von MSF in sozial benachteiligten Wohnquartieren in Dschibuti um die Menschen, die am dringendsten Hilfe brauchen. Die medizinischen Teams von MSF arbeiten in sechs Kliniken sowie in einem therapeutischen Ernährungszentrum, in welchem sie mangelernährte Kinder unter fünf Jahren versorgen.




