Malaria

DR Kongo, 12.09.2011
Der Malariaerreger wird durch den Stich einer infizierten weiblichen Stechmücke auf den Menschen übertragen.

Malaria ist eine so genannte parasitäre Krankheit, die von der weiblichen Stechmücke (Anopheles) übertragen wird. Typische Anzeichen dieser Krankheit sind Fieber und grippeähnliche Symptome. In schweren Fällen können auch Blutarmut (Anämie), starke Infektionssymptome sowie neurologische Beschwerden auftreten, die zum Tod führen können.

Der Malariaerreger gehört zur Gattung Plasmodium, von dem es insgesamt vier verschiedene Arten gibt: Plasmodium Falciparum, P. Vivax, P. Malariae und P. Ovale. Für schwere Malaria sind jedoch nur Erreger des Typs P. Falciparum verantwortlich.

Jedes Jahr sterben rund 1,5 bis 3 Millionen Menschen an Malaria, wobei 90 % der Todesfälle auf Afrika entfallen. Die am häufigsten betroffenen Personengruppen sind Schwangere, Kleinkinder sowie unzureichend oder nicht immunisierte Personen - erst nach dem Kontakt mit dem Krankheitserreger entwickelt sich Immunität.

  • Anzahl der Programme von MSF Schweiz  in Malariagebieten: 26 von 33 (79 %)
  • Anzahl der von MSF Schweiz gegen Malaria behandelten Patienten: 70‘839 von 528‘224 Untersuchungen (13 %)

Ende 2008 war MSF Schweiz weltweit in 21 Ländern tätig. Davon gelten 15 Länder als Malaria-Gebiete. Dies entspricht einem Anteil von 71 Prozent . (Nicht-Malaria-Gebiete, in denen MSF Schweiz tätig ist, sind Guatemala, Honduras, Irak, Libanon, Kirgistan sowie die Schweiz) MSF Schweiz hat in den 21 Ländern insgesamt 33 Programme durchgeführt, 26 davon in ausgewiesenen Malaria-Regionen (79 %).

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