HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) ist ein Virus, das nach und nach das Immunsystem zerstört. Diese Erkrankung kann jedoch über mehrere Jahre lang latent bleiben. Der Patient ist während dieser Zeit Virusträger (HIV-positiv), ohne etwas von der Krankheit zu spüren.
Man spricht von AIDS (erworbenes Immunschwächesyndrom), wenn die eigentliche Krankheit ausbricht und der Patient schwere Symptome (Infektionen, Tumore) entwickelt, die auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen sind.
Laut Schätzungen von UNAIDS, dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, leben etwa 33’000’000 Personen mit HIV/Aids (Bericht über die globale Entwicklung der HIV-Epidemie, 2008).



