Ebola

DR Kongo, 09.09.2007
Ebola wird u.a. über Blut, Körperflüssigkeiten und das Gewebe kranker Menschen und Tiere übertragen.

Diese Viren, die zur Familie der Filoviridae gehören, wurden zum ersten Mal 1976 im Sudan und in der Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Diese - wie auch der verwandte Marburg-Virenstamm - verursachen hämorragische Fieber.

Gewisse Säugetiere (so Fledermäuse), die in den tropischen Wäldern Afrikas leben, könnten das natürliche Reservoir dieser Viren bilden. In Afrika südlich der Sahara sind mehrere Ebolaepidemien aufgetreten, so im Sudan, in der Demokratischen Republik Kongo, in Gabun und Uganda.

Seit der Entdeckung des Ebola-Virus wurden rund 2000 Fälle dokumentiert. Über 1300 davon verliefen tödlich. In Uganda hat die letzte Epidemie dieses Virus zwischen Oktober 2000 und März 2001 224 Menschen getötet. Ende 2007 ist in diesem Land erneut ein Virus vom Typ Ebola aufgetreten. Es scheint wahrscheinlich, dass sich über 100 Menschen damit infiziert haben.

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