Notfälle

Indonesien 2005
Indonesien 2005.

Katastrophen mit natürlichen oder menschlichen Ursachen - dazu zählen wir auch Flüchtlings- ströme, intensive Phasen von Konflikten und Hungersnöte - ereignen sich jedes Jahr fast überall auf der Welt.

Das Überleben der Bevölkerung sichern

Es kommt oft zu Krisensituationen, die manchmal so extrem sind, dass ein Erdbeben innerhalb von wenigen Sekunden eine Bevölkerung dezimiert und den Überlebenden jegliche Lebensgrundlage genommen ist.

Die wichtigsten Gründe für einen Noteinsatz sind:

  • Flucht und Vertreibung
  • Konflikte, Kriege
  • Hungersnot
  • Naturkatastrophen
  • Epidemien

Nachsorge und Übergabe der Aktivitäten an lokale Partner

Sobald die unmittelbarste Not gelindert ist, gilt es, die begonnenen Tätigkeiten auf eine langfristige Basis zu stellen. Nach einer Naturkatastrophe oder einem bewaffneten Konflikt sind häufig die Gesundheitsinfrastrukturen zerstört. Das heisst, die Gebäude sind eingestürzt, das medizinische Personal ist verschwunden oder die Ausbildungsstätten (Institute und Schulen) funktionieren nicht mehr.

MSF führt deshalb auch Programme durch, die direkt an Noteinsätze anschliessen. Schliesslich engagiert sich MSF auch mit mittelfristigen Programmen, wenn zum Beispiel in einer Region zwar kein akuter Notfall herrscht, aber die Lage als chronische Krise bezeichnet werden muss. Dann helfen wir beim Aufbau oder Wiederaufbau des Gesundheitssystems. Diese Programme setzen sich aus den unterschiedlichsten Aktivitäten zusammen, von der Ausbildung sowie technischen und logistischen Unterstützung lokaler NGOs über den Wiederaufbau bis hin zu spezifischen Programmen im Bereich Trinkwasser, Hygiene und sanitäre Anlagen.

Nach dem Abschluss solcher Programme versucht MSF stets einheimische Partner zu gewinnen, welche die getane Arbeit übernehmen, weiterführen und ausbauen können. Durch eine solche Übergabe werden wieder Ressourcen frei, die wir in anderen Programmen einsetzen können.

Neben den eigentlichen medizinischen Aktivitäten (zur Behandlung, aber auch zur Prävention, wie etwa bei epidemiologischen Studien) konzentrieren sich diese Programme auf die folgenden Tätigkeiten:

  • Ausbildung und Schulung
  • Wiederaufbau
  • Trinkwasser, Hygiene und sanitäre Anlagen
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