NOTFALL: Ernährungskrise in der Sahelzone
Die Sahelzone im Tschad erlebt eine der schlimmsten Ernährungskrisen seit Jahren. Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) ruft zu einer umfassenderen und schnelleren humanitären Hilfe auf, damit für die Bedürfnisse der Schwächsten gesorgt werden kann, insbesondere für Kinder unter 5 Jahren.
Unbeständige Niederschläge, schlechte Ernten, steigende Lebensmittelpreise, eine vorzeitige Erschöpfung der Nahrungsmittelvorräte sowie ein unzureichender Zugang zu medizinischer Versorgung lassen immer mehr Menschen an Mangelernährung leiden. In der Region Hadjer Lamis zeigte eine Erkundungsmission kürzlich, dass fünf Prozent der Kinder unter fünf Jahren an akuter schwerer Mangelernährung litten und in Lebensgefahr schwebten. Derzeit benötigen allein in dieser Region nahezu 5'000 Kinder dringend Ernährungshilfe.
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„Die diesjährige Regenzeit im Tschad ist zugleich Fluch und Segen für das Trockengebiet des Landes, da die Menschen unter einer extrem mageren Ernte und Ernährungsunsicherheit leiden“, sagt Dr. Kodjo... mehr »
Hilfe, die über die Krise hinaus geht – Interview mit Dr. Marie-Pierre Allié
Wie ist Ihre Einschätzung der Situation? Der Niger leidet zurzeit ganz eindeutig an einer schweren Nahrungs- und Ernährungskrise. Die schwachen Regenfälle des vergangenen Jahres führten zu einer... mehr »
Mangelernährung, die gemeinschaftliche Herangehensweise
Magaria, im Dorf Bakadougou. Harouna Yaou, der junge Dorfchef von Bakadougou empfängt an diesem Morgen das MSF-Team in seinem Dorf. Er beeilt sich, einige Matten aus der nahe gelegenen Moschee zu... mehr »
Nothilfe im Tschad - MSF ruft zu intensiverer und schnellerer Ernährungshilfe auf
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