Zentralafrikanische Republik, 10.12.2014

Dossier: Krise in der Zentralafrikanischen Republik

2013 stürzte die Zentralafrikanische Republik nach einem Staatsstreich ins Chaos. Der darauf folgende Konflikt war von aussergewöhnlich heftiger Gewalt geprägt.

Über 5‘000 Menschen starben, Zehntausende wurden verletzt und mehr als 800‘000 Personen, mehrheitlich Muslime, wurden zur Flucht gezwungen. Sie suchten Schutz in einem anderen Teil ihres Landes, aber auch im Tschad, in Kamerun oder in der Demokratischen Republik Kongo.

Innerhalb weniger Monate verdoppelte MSF die medizinischen Aktivitäten in der Zentralafrikanischen Republik, einem Land, dessen Gesundheitswesen bereits stark angeschlagen war. Die Organisation betreibt derzeit 21 Projekte im Land; hinzu kommen fünf Projekte für Flüchtlinge in den Nachbarstaaten.

Im Juli 2014 unterzeichneten die Konfliktparteien ein Waffenstillstandsabkommen, doch bald kam es sporadisch wieder zu Gewaltausbrüchen, insbesondere in der Hauptstadt Bangui. Die Lage im Land bleibt instabil. Anfang 2016 sollen die Parlamentswahlen wiederholt sowie über das Amt des neuen Präsidenten entschieden werden.


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