30.03.2011 - Kenia

Comics aus Kenia - 22. Februar, Nairobi – Dadaab - Dagahaley

Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 22.02.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
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Der Flug zu den Flüchtlingslagern von Dadaab dauert nur eine gute Stunde. Wir landen auf einer staubigen Rollbahn, an deren Rand die Fahrzeuge verschiedener Hilfsorganisationen bereit stehen, um die Passagiere in die jeweiligen Camps zu bringen; wir werden in den MSF-Compound von Dagahaley gefahren, über eine zerfurchte und holprige Sandpiste. Der Compound, unser Wohnort für die kommenden Tage, erinnert bei der Ankunft an ein Fort im Wilden Westen oder am Rande der Sahara. Von weitem sieht man nur hohe, mit Stacheldraht bewehrte Mauern und die im Wind flatternde MSF-Fahne.

Unsere Unterkünfte bestehen aus je einem Häuschen mit Bett und Moskitonetz, einem Tisch und einem Stuhl, der jeweils zum Abendessen mitgenommen werden muss, denn Sitzgelegenheiten sind hier Mangelware. Zwischen den Häuschen stehen Gemeinschaftsduschen und –latrinen und ein Waschhaus.

Die Häuschen – zum Teil hübsch bemalt, ein vergeblicher Kampf gegen das vorherrschende staubige Grau – haben Drahtgitter statt Fensterscheiben, was die Luft angenehm zirkulieren aber auch den Sand ungehindert in jede Ritze dringen lässt. Schnell haben wir uns daran gewöhnt, dass es immer und überall knirscht, beim Gehen, beim Essen, beim Duschen, beim Fotografieren.

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