30.03.2011 - Kenia

Comics aus Kenia - 2. März, Dagahaley – Garissa – Nairobi

Dagahaley/Dadaab, Kenia, 02.03.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 02.03.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
Dagahaley/Dadaab, Kenya, 02.03.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenya, 02.03.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 02.03.2011
Dagahaley/Dadaab, Kenia, 02.03.2011
© Andrea Caprez - Christoph Schuler
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Wir verabschieden uns von den MSF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern im Compound, mit denen wir in den zehn Tagen, die wir hier waren, viel Zeit verbracht haben, und die uns mit spannenden und interessanten Geschichten und Informationen versorgten. Viele von ihnen arbeiten bis zu sechs Monate am Stück in Dagahaley, mit nur wenigen Freitagen. Aber vergessen wir nicht, dass es Flüchtlinge gibt, die seit zwanzig Jahren im Lager wohnen, ohne Möglichkeit, sich in Kenia frei bewegen zu können. Eine für uns kaum vorstellbare Situation.

Zehn Stunden dauert die Fahrt per Auto über Garissa nach Nairobi. Je näher man der Hauptstadt kommt, desto grüner wird die Landschaft, bald verschwinden Dornenbüsche und Sand, und machen Äckern und Treibhäusern, Baobabs und vereinzelten Industriebauten Platz. Der somalische Vater, der mit seinem an einer Knochenkrankheit leidenden Sohn mit uns nach Nairobi fährt, kann kaum fassen, dass es derart fruchtbare Orte gibt. Der Sohn, ein etwa sieben- oder achtjähriger Junge, der das Globi-Buch, das ich ihm geschenkt habe, während der ganzen Reise fest an die Brust presst, ist bei der Ankunft in Nairobi vor allem von den Glasfassaden der Hochhäuser beeindruckt.

Im Gästehaus angekommen entdeckt Andrea, dass er seinen Rucksack (darin Computer, Zeichnungen, Unterwäsche) irgendwo verloren hat. Unterwegs in einem Restaurant vergessen? Am Strassenrand stehengelassen? Aufgeregt telefoniert er nach Dagahaley, und siehe da – der Rucksack wird in Andreas Unterkunft gefunden. Hinter der Tür.

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