Comics aus Kenia - 28. Februar, Dagahaley

- Ein Brief aus Dadaab: Dr. Gedi Mohamed09.06.2011
- Eindrücke von zwei Comic-Autoren aus einem Flüchtlingslager30.03.2011
- Comics aus Kenia - 20. Februar, Nairobi30.03.2011
- Comics aus Kenia - 21. Februar, Nairobi30.03.2011
- Comics aus Kenia - 22. Februar, Nairobi – Dadaab - Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 23. Februar, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 24. Februar, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 25. Februar, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 26. Februar, Dagahaley 30.03.2011
- Comics aus Kenia - 27. Februar, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 28. Februar, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 1. März, Dagahaley30.03.2011
- Comics aus Kenia - 2. März, Dagahaley – Garissa – Nairobi30.03.2011
- Comics aus Kenia - 3. März, Nairobi30.03.2011
- Comics aus Kenia - 4. März, Nairobi30.03.2011
Kurz vor acht Uhr morgens schlendern wir zwischen den Wards, den in abgetrennten Baracken und Häusern untergebrachten Abteilungen des Spitals umher, fotografieren, skizzieren und treffen immer wieder auf Patienten und Ärztinnen, die wir in den letzten Tagen kennengelernt haben. Angehörige von Patienten campieren auf dem weitläufigen Gelände, sie sitzen in Gruppen im Schatten der Bäume, kochen auf kleinen Feuern, stillen ihre Kinder, waschen ihre Kleider. Die Putzmannschaft wischt den Hof, an einem Tisch im Freien werden Kleinkinder geimpft, der Koch trägt Feuerholz in seine Hütte, um Porridge zu kochen, die Sterilisateure schichten Skalpelle und Aderklemmen in den Autoklaven, der Kehrichtverbrenner – „I’m the Waste Manager“ – schleppt säckeweise Abfall zum Ofen.
Im Meeting-Bungalow treffen unterdessen die Elders ein, die gewählten Vorsteher der verschiedenen „Stadtviertel“ des Lagers, um zusammen mit Chairlady, Chairman, Abu und Daoud allfällige Probleme zu erörtern. Es geht, wie Abu uns später erklärt, unter anderem um Probleme, die entstehen, weil Patientinnen und Patienten oft mit so vielen Familienangehörigen ankommen, dass der Platz im Schatten von Dächern oder Bäumen nicht immer ausreicht.





